Block-Puzzle:
12 Tipps und Tricks
Mit diesen zwölf Tipps hältst du das Brett länger frei, räumst öfter mehrere Linien auf einmal und kommst so auf mehr Punkte. Zu jedem Tipp gibt es ein kleines Brett, auf dem du siehst, was gemeint ist.
Kurz zu den Regeln
In BayGleam spielst du auf einem Brett mit 8×8 Feldern. Unten liegen drei Teile bereit, die du einzeln aufs Brett ziehst: Einzelsteine, Zweier, Dreier, Viererstäbe, Quadrate, Winkel, L- und T-Formen. Ist eine Reihe oder Spalte voll, verschwindet sie. Neue Teile gibt es, wenn alle drei liegen.
Die Runde ist vorbei, wenn keins der übrigen Teile mehr passt. Alles, was folgt, dreht sich also um eine Frage: Wie bleibt genug Platz für das nächste Teil?
Alle drei Teile ansehen, bevor du legst
Der häufigste Fehler passiert im ersten Augenblick: Du ziehst das Teil, das dir zuerst ins Auge fällt, und merkst beim dritten, dass es nirgends mehr hinpasst. Schau dir deshalb vor jedem Zug alle drei Teile im Dock an.
Frag dich bei jedem Teil, wo es überhaupt noch passt. Am knappsten wird es meist beim Viererstab, beim L und beim T. Hat ein Teil nur einen einzigen möglichen Platz, ist dieser Platz reserviert. Die anderen Teile müssen woandershin.
Einziger Platz für den Stab
Die Reihenfolge der Teile planen
Neue Teile kommen erst, wenn alle drei liegen. Welches du zuerst legst, entscheidest du selbst, und damit lässt sich viel retten.
Faustregel: Zuerst das Teil, das eine Linie räumt. Jede geräumte Linie schafft Platz, und oft passt das große Teil erst danach. Wenn keins räumt, leg das sperrigste zuerst, solange es noch Auswahl gibt. Die kleinen Teile finden am Ende fast immer noch eine Ecke.
1. Zweier räumt die Reihe
2. Jetzt passt der Stab
Brett wieder offen
Ecken und Ränder zuerst füllen
Ein Teil in der Mitte zerschneidet das Brett. Rundherum bleiben schmale Streifen übrig, in die keine großen Formen mehr passen. Am Rand liegt mindestens eine Seite des Teils an der Brettkante, dort entsteht kein Reststreifen. In der Ecke sind es sogar zwei Seiten.
Bau also von außen nach innen. Die Ecken und Kanten sind die Stellen, an denen sich Steine sauber aneinanderlegen lassen. Die Mitte bleibt dein Ausweichplatz für die großen Brocken.
Mitten im Feld
An die Kante
Immer ein freies 3×3-Feld lassen
Die sperrigen Teile sind das L, das T und das 2×2-Quadrat. Sie brauchen ein Stück zusammenhängende Fläche, und die verschwindet schneller, als man denkt. Ein paar verstreute Einzelsteine reichen schon.
Prüf nach jedem Zug kurz: Gibt es irgendwo noch ein freies Feld aus drei mal drei Kästchen? Da hinein passt jedes Teil außer dem Viererstab. Wenn das letzte gerade zugeht, such dir einen anderen Platz für das Teil in deiner Hand, auch wenn er weniger schön aussieht.
Freies 3×3-Feld oben rechts
Eine Bahn für die langen Stäbe freihalten
Der zweite Problemfall ist der Viererstab. Er passt nur in eine Reihe oder Spalte, in der vier Felder am Stück frei sind. Auf einem halb vollen 8×8-Brett ist das seltener, als es aussieht.
Halte deshalb möglichst eine Reihe und eine Spalte ganz oder fast ganz frei. Drehen kannst du die Teile nicht. Der Stab kommt mal liegend und mal stehend, und liegend braucht er eine Reihe, stehend eine Spalte. Beide Bahnen räumst du später mit genau so einem Stab wieder ab.
Freie Reihe und freie Spalte
Keine einzelnen Löcher lassen
Ein einzelnes freies Feld, ringsum von Steinen umgeben, bekommst du nur mit einem Einzelstein wieder zu. Und der kommt vielleicht lange nicht. Solange das Loch offen ist, blockiert es die ganze Reihe und die ganze Spalte.
Bevor du ein Teil ablegst, schau auf die Felder direkt daneben. Bleibt ein Feld eingeschlossen zurück, such einen anderen Platz oder ein anderes Teil. Kleine Lücken aus zwei, drei Feldern sind weniger schlimm, für die gibt es öfter passende Formen.
Zwei Löcher bleiben
Lücke gefüllt, Reihe weg
Mehrere Linien gleichzeitig räumen
Hier liegen die meisten Punkte. Jede geräumte Linie bringt 100 Punkte, und räumst du zwei auf einmal, zählt jede doppelt. Bei drei Linien zählt jede dreifach. Zwei Linien mit einem Zug sind also mehr wert als zwei einzeln.
So gehst du vor: Füll zwei oder drei benachbarte Reihen so weit, dass ihre Lücken übereinanderliegen. Dann schließt ein stehender Stab alle auf einmal. Noch besser ist das Kreuz aus einer Reihe und einer Spalte, die sich an der Lücke treffen. Ein L oder ein Winkel räumt dann beide zugleich.
Das L schließt Reihe und Spalte
Zwei Linien auf einmal
Die Combo am Laufen halten
BayGleam belohnt Räumungen in Folge mit einer Combo. Jede Linie, die du direkt nach der letzten räumst, erhöht den Multiplikator, bis zu fünffach. Ein Zug ohne Räumung setzt ihn wieder auf null.
Lass deshalb ruhig zwei oder drei Linien fast voll stehen, statt jede sofort zu schließen. Hast du dann Teile, die nacheinander je eine Lücke füllen, reiht sich Räumung an Räumung.
Zug 1
Zug 2
Zug 3
Drei Räumungen in Folge
Glatte Kanten statt Zacken
Türme und schmale Schächte sehen harmlos aus, sind aber schwer zu füllen. Ein Schacht, der nur ein Feld breit ist, nimmt nur Einzelsteine und stehende Stäbe auf. Ein Turm daneben schneidet die Reihen über ihm in kurze Stücke.
Leg die Teile so, dass die Oberkante deiner Steine möglichst flach bleibt, ungefähr wie Stufen. Dann passen L-Formen, Quadrate und liegende Stäbe gut darauf, und die Reihen füllen sich gleichmäßig.
Türme und Schächte
Flach gestapelt
Die Mitte frei halten
Das hängt mit den Ecken zusammen, ist aber einen eigenen Tipp wert. Ein freier Bereich in der Brettmitte ist der Platz, an dem auch spät in der Runde noch große Teile landen können.
Rechne es ruhig einmal nach: Neun Steine in der Mitte lassen kaum noch freie 3×3-Felder übrig, die gleichen neun Steine in den Ecken viel mehr. Das Brett wirkt genauso voll, spielt sich aber völlig anders.
7 freie 3×3-Felder
26 freie 3×3-Felder
Kleine Teile für die Lücken nutzen
Einzelsteine, Zweier und kleine Winkel sind deine Werkzeuge für schwierige Stellen. In der freien Fläche nehmen sie der nächsten großen Form schnell den Platz weg.
Setz sie gezielt in die Lücken, in die sonst nichts passt: das einzelne Feld am Rand, die Ecke neben dem Turm. Oft räumt so ein kleines Teil sogar eine ganze Reihe, wie im Bild.
Irgendwo hingelegt
Genau in die Lücke
Das Brett in Zonen denken
Fortgeschrittene teilen das Brett im Kopf auf. Ein Bereich ist die Bauzone, in der Reihen gefüllt und geräumt werden. Der andere bleibt so frei wie möglich und nimmt die großen Teile auf, die gerade nirgends sonst passen.
Auf dem 8×8-Brett funktioniert zum Beispiel diese Aufteilung gut: fünf Spalten zum Bauen, drei frei. In die drei freien Spalten passt jedes Teil außer dem liegenden Viererstab, und in der Bauzone füllst du Reihen. Die Zonen müssen nicht starr sein, sie dürfen mit dem Brett mitwandern.
Links bauen, rechts frei
Ruhig bleiben, dann kommen die Punkte
In BayGleam gibt es keinen Zeitdruck. Du kannst also vor jedem Zug so lange schauen, wie du willst. Wer die drei Teile kurz durchgeht, bevor er zieht, macht die meisten Fehler aus dieser Liste gar nicht erst.
Am Anfang reicht es, auf zwei Dinge zu achten: Ecken zuerst und ein freies 3×3-Feld. Wenn das sitzt, nimm dir die Combos und die Doppelräumungen vor. In den Leveln zählen außerdem deine Züge. Dort lohnt sich jeder Zug, der gleich zwei Linien räumt, doppelt.
Häufige Fragen
Wie bekommt man im Block-Puzzle mehr Punkte?
Räum möglichst mehrere Linien mit einem Zug und halte die Combo am Laufen. In BayGleam steigt der Multiplikator mit jeder Linie in Folge, bis zu fünffach. Die Grundlage dafür ist ein ordentliches Brett: Ecken zuerst, ein freies 3×3-Feld, keine einzelnen Löcher.
Wie räumt man mehrere Linien gleichzeitig?
Füll benachbarte Reihen so, dass ihre Lücken genau übereinander liegen, und schließ sie dann mit einem stehenden Stab. Oder bau eine fast volle Reihe und eine fast volle Spalte, die sich an der Lücke kreuzen. Ein L oder Winkel räumt dann beide zugleich.
Kann man die Teile drehen?
Nein. Du bekommst jede Form so, wie sie ist, mal liegend, mal stehend. Deshalb brauchst du für einen liegenden Stab eine freie Reihe und für einen stehenden eine freie Spalte.
Wann ist eine Runde vorbei?
Im Modus Klassik endet die Runde, sobald keins der übrigen Teile mehr auf das Brett passt. In den Leveln hast du außerdem eine feste Zahl an Zügen, in der du die Ziele erfüllen musst.
Gelten die Tipps auch für andere Block-Puzzles?
Für die meisten, in denen du Teile auf ein Raster legst und volle Reihen und Spalten verschwinden. Welche Formen vorkommen, unterscheidet sich von Spiel zu Spiel. Die Bilder hier zeigen die Teile aus BayGleam.
Was tun, wenn das Brett fast voll ist?
Erst einmal durchatmen und alle drei Teile ansehen. Such nach dem Zug, der eine Linie räumt, auch wenn er nur wenig Punkte bringt. Jede geräumte Linie gibt dir acht freie Felder zurück, und mit ihnen oft die Chance auf den nächsten Zug.
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